Therapiekonzepte mit Hand und Fuß
Ein Verkehrsunfall, eine Sportverletzung oder ein altersbedingter Sturz: Kein Knochenbruch ist wie der andere. „Am Uniklinikum Erlangen behandeln wir zunehmend komplexe Fälle von Arm- und Beinbrüchen“, erläutert Prof. Dr. Mario Perl, Direktor der Unfallchirurgischen und Orthopädischen Klinik. „Dabei ist meist nicht nur der Knochen betroffen, sondern auch das Gewebe und die Durchblutung.“ Deswegen vereinen Spezialistinnen und Spezialisten aus unterschiedlichen Fachbereichen ihre Expertise, um jede Patientin und jeden Patienten individuell bestmöglich zu behandeln. Diese bereits langjährige intensive Zusammenarbeit findet am Uniklinikum Erlangen seit Kurzem in neuem Rahmen statt: Die beteiligten Ärztinnen und Ärzte treffen sich einmal wöchentlich im Extremitätenboard und besprechen hier die einzelnen Fälle. „Der große Vorteil dieser persönlichen Meetings ist, dass wir alle in einem Raum sitzen, also keine Rücksprachen mehr halten müssen“, betont Prof. Dr. Andreas Arkudas, Direktor der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik. „So können wir jede Diskussion mit einer gemeinsamen Entscheidung und einer klaren Therapieempfehlung beenden.“



