Skip to main content
Mittwoch, August 12 2026

10. August 2026. Immer mehr Kinder und Jugendliche erhalten in Deutschland eine ADHS-Neudiagnose. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 2024 einen Anstieg um 16 Prozent. Hochgerechnet wurde somit bundesweit bei rund 202.000 jungen Menschen erstmals ADHS diagnostiziert. Das ist das Ergebnis des aktuellen Kinder- und Jugendreports der DAK-Gesundheit. Besonders auffällig ist die Geschlechterverteilung: Jungen bekommen etwa doppelt so häufig eine Erstdiagnose wie Mädchen. Gleichzeitig steigen die Neudiagnosen bei Mädchen mit einem Zuwachs von 21 Prozent stärker an als bei Jungen mit 14 Prozent. Bei einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) handelt es sich um eine multifaktoriell bedingte Erkrankung, bei der sowohl die Genetik als auch Umweltfaktoren eine wichtige Rolle spielen. Die DAK-Daten zeigen, dass 5,2 Prozent der Kinder und Jugendlichen im Alter von drei bis 17 Jahren 2024 mit einer ADHS-Diagnose medizinisch versorgt wurden. Vor dem Hintergrund der Ergebnisse betont DAK-Chef Andreas Storm, wie wichtig eine stärkere Vernetzung in der Versorgung junger Menschen ist.

Artikel auf "185" lesen

Vorherigen

Die 10 beliebtesten Lebensmittel & ihre gesunden Alternativen

Weiter

Neue Broschüre der Deutschen Alzheimer Gesellschaft: „Demenz? Gut zu wissen!“ gibt Orientierung für Betroffene und Angehörige

Überprüfen Sie Auch