Ein starkes Team: Patientenfürsprecher:innen Martina Fuchs und Peter Oebels
Martina Fuchs und Peter Oebels sind unabhängige Ansprechpartner:innen für die Patient:innen der Universitätsmedizin Mainz und für ihre Angehörigen. Als ehrenamtliche Patientenfürsprecher:innen der Stadt Mainz beraten und unterstützen sie bei vielfältigen Anliegen – von der Suche nach Kontaktpersonen, über die Terminvergabe bis zur Vermittlung bei Beschwerden und Konflikten.
„Als ich ein halbes Jahr in Rente war, hat mich die ehemalige Patientenfürsprecherin Elke Haas angesprochen, ob ich nicht Lust hätte auf ein Ehrenamt“, erzählt Martina Fuchs. Sie war 47 Jahre in der Hals-, Nasen-, Ohrenklinik und Poliklinik der UM in der Pflege tätig. Nun ist sie zurück: als ehrenamtliche Patientenfürsprecherin. „Ich stehe jetzt auf der anderen Seite und freue mich auf das Neue! Man braucht ein bisschen Struktur im Leben als Rentnerin. Und das gibt mir das Ehrenamt. Ich bin sehr gespannt auf diese besondere Tätigkeit!“
Sie bildet nun mit Peter Oebels das Team der Patientenfürsprecher:innen. Auch Peter Oebels ist die Universitätsmedizin Mainz nicht fremd. Er hat bis 2012 hier die Gastronomie geleitet. „Die Kommunikationsarbeit in meinem Ehrenamt macht mir am meisten Spaß. Besonders wenn man merkt, dass man damit was erreicht“, so Peter Oebels. Er erinnert sich an einen besonderen Fall: „Mich hat eine Angehörige kontaktiert, deren Vater hier verstorben ist. Sie wollte sich gerne als Erinnerung an ihn ein Tattoo vom letzten EKG stechen lassen. Ich habe ihr geholfen, dieses zu finden.“
Peter Oebels und Martina Fuchs sind jetzt abwechselnd für die Patient:innen da: „Ich sehe mich als Brückenbauer bei Konflikten, die zwischen den Patienten und Mitarbeitern entstehen. Wir beraten und helfen in den verschiedensten Belangen!“, sagt Peter Oebels. Auch wenn er oft bei Konflikten unterstützt, ist er überzeugt: „Hier arbeiten viele gute Mitarbeiter. Und manchmal ist es nur ein Kommunikationsproblem, das sich leicht lösen lässt.
Über das Amt als Patientenfürsprecher/-in
Ein Krankenhausaufenthalt bringt häufig viele Sorgen und Ängste mit sich. Um diese Situation zu bewältigen, brauchen Patient:innen zeitweise Hilfe zur Orientierung im Krankenhausalltag oder Beratung und Unterstützung bei Problemen. Es können auch Konfliktsituationen entstehen, die für sie nicht allein zu lösen sind. Die ehrenamtlichen Patientenfürsprecher:innen der Stadt Mainz an der UM helfen unabhängig und unparteiisch in solchen Situationen und suchen gemeinsam mit allen Beteiligten nach einer geeigneten Lösung.



