Wirkstoffforschung mit virtuellen Patienten
Schätzungsweise fünf bis acht Prozent der Menschen in Deutschland leiden an einer Autoimmunerkrankung wie Asthma, Rheumatoide Arthritis oder entzündliche Darmerkrankungen. Die Entwicklung neuer Medikamente gegen diese Erkrankungen ist langwierig und komplex. Um die Forschung grundlegend zu beschleunigen, arbeitet Markus Rehberg an der Schnittstelle von Ingenieurswissenschaften, Mathematik und Biologie. Er und sein Team erstellen sogenannte virtuelle Patienten, um die Wirksamkeit neuer Medikamente zu modellieren, bevor diese in klinischen Studien getestet werden.

